Managergehälter: Das Vorkrisenniveau ist erreicht!
Die Vergütung von Vorständen in deutschen börsennotierten Unternehmen ist 2010 deutlich gestiegen. Die Bonuszahlungen haben – nach den Krisenjahren 2008 und 2009 – das Niveau von 2006 erreicht. Dies zeigt die aktuelle Studie Managergehälter, die im Bundesanzeiger Verlag erschienen ist. Seit 2006 haben die Autoren der Studie Entwicklung und Zusammen-setzung der Vergütungspakete von Vorstandsvorsitzenden und von regulären Vorstandsmitgliedern in börsennotierten Konzernen getrennt voneinander untersucht. Mit diesem differenzierten Ansatz hebt sich die Studie von ähnlichen Analysen für den deutschen Raum ab. Sie bietet einen umfassenden Einblick in die Managerentlohnung und kann als Ausgangspunkt für die Beurteilung der Angemessenheit von Vergütungspaketen dienen.
Vor dem Hintergrund der Finanzkrise beleuchten die Autoren insbesondere den Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße, Unternehmens-performance und Vergütungshöhe über die letzten 5 Jahre. Die Ergebnisse zeigen: Die erfolgsabhängigen Komponenten werden mittlerweile differenzierter gesteuert. Zudem gibt es Anzeichen, dass sich die erfolgsabhängige Vergütung nunmehr an einer mehrjährigen Bemessungs-grundlage orientiert. Dies spricht dafür, dass das 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) erste Wirkungen zeigt. Besondere Aufmerksamkeit verdient deshalb die Frage, wie sich dies in den betrieblichen Entscheidungen der Manager niederschlagen wird.
Die Studie "Managergehälter 2011" vergleicht die Höhe, die Zusammensetzung und die Dynamik von Vorstandsvergütungspaketen der Vorstände der Unternehmen, die im Prime Standard der Deutschen Börse AG gelistet sind, in Bezug auf den Unternehmenserfolg mit dem Marktniveau. Die Studie analysiert nicht nur den Status quo, sondern bietet zugleich einen Zeitvergleich über fünf Berichtsjahre hinweg. Ein Vergütungs-Index (Score) ermöglicht die Einschätzung der tatsächlichen Vergütungshöhe im Verhältnis zur größen- und erfolgsadjustierten durchschnittlichen Vergütung und bietet damit die Grundlage für Benchmark-Analysen. So können Sie mit der Studie z.B. die Grenze der gesetzlich vorgeschriebenen "üblichen Vergütung" im Rahmen der Angemessenheitsprüfung in Ihrer Branche bestimmen.
Die Studie Managergehälter 2011 kann als Printwerk oder als ebook bezogen werden.
Die Studie untersucht folgende Fragestellungen:
- Wie setzen sich die Vergütungspakete der Vorstände börsennotierter Kapitalgesellschaften 2010 zusammen im Hinblick auf die Vergütungshöhe, den Anteil erfolgsabhängiger Komponenten und den Zuschlag für den Vorstandsvorsitz?
- Inwiefern variiert die Höhe und Zusammensetzung der Vergütungspakete in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße, der Zugehörigkeit zu einem Auswahlindex, der Branche und dem Unternehmensstandort?
- Wie haben sich Höhe und Zusammensetzung der Vergütungspakete in den vergangenen vier Jahren entwickelt? Haben die Finanzkrise und die anschließende Vergütungsdebatte Spuren in den Entlohnungspraktiken hinterlassen?
- Inwieweit sind die Höhe der Vergütung bzw. deren erfolgsabhängige Bestandteile mit Maßstäben der Unternehmensperformance assoziiert? Werden Vorstände demnach am Unternehmenserfolg gemessen?
Lesen Sie hier einen Beitrag von Christiane Hölz, Landesgeschäftsführerin NRW der Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW), Düsseldorf:
Vorstandsvergütung nach dem VorstAG - eine neue Ära?
Der Beitrag entstammt Heft 2/2011 der Zeitschrift BOARD.
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Erhalten Sie hier weitergehende Informationen und einige exklusive Auszüge aus der Studie Managergehälter 2011:
Pressemitteilung Bundesanzeiger Verlag v. 17.11.2011
Information über die Herausgeber
Auszug: Gesamtvergütung nach Regionen
Der kostenfreie Online-Recherchedienst "Managergehälter – Das Vergütungsregister" informiert Sie über individualisierte Aufsichtsrats- und Vorstandsvergütung der deutschen börsennotierten Aktiengesellschaften.
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Vergütung ist auch hier ein Thema:
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